Stand: Oktober 2026. Autocreate richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen.
Diese Bedingungen gelten für alle Verträge zwischen Steve Müller – Autocreate, Eichenwegsiedlung 27 a, 16515 Oranienburg („Anbieter“) und dem Kunden über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform Autocreate. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur bei ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln.
Der Zugang erfolgt derzeit nur auf Einladung. Der Vertrag kommt mit Freischaltung des Kontos bzw. mit Abschluss eines kostenpflichtigen Tarifs zustande. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln; der Kunde haftet für Handlungen seiner Teammitglieder.
Autocreate erzeugt KI-gestützt Content-Ideen, Texte, Hashtags, Bilder, Videobearbeitungen, Untertitel und Posting-Empfehlungen und stellt Planung, Verlauf und Auswertungen bereit. Veröffentlichungen auf Social-Media-Plattformen nimmt der Kunde selbst vor. Ein bestimmter Erfolg (Reichweite, Leads, Umsatz) ist nicht geschuldet. Alle Funktionen stehen in jedem Tarif zur Verfügung; die Tarife unterscheiden sich in Credits, Anzahl der Unternehmen, Video-Minuten und Exportqualität.
Es gelten die bei Vertragsschluss auf der Preisseite ausgewiesenen Nettopreise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Zahlung erfolgt im Voraus per Stripe. Jeder Tarif enthält ein monatliches Credit-Kontingent; Generierungen verbrauchen Credits gemäß der im Produkt angezeigten Preisliste. Nicht verbrauchte Tarif-Credits verfallen am Ende des Abrechnungszeitraums, zusätzlich gekaufte Credits nach 12 Monaten. Preisänderungen kündigen wir mindestens 6 Wochen vorher in Textform an; der Kunde kann zum Wirksamwerden kündigen.
Zum Schutz der Plattform gilt eine Grenze von 60 Generierungen pro Stunde je Konto. Automatisierte Massenabfragen, Weiterverkauf des Zugangs und das Umgehen von Limits sind untersagt.
Monatstarife sind jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündbar. Unabhängig davon kann der Kunde den Vertrag gemäß Art. 25 Verordnung (EU) 2023/2854 (Data Act) mit einer Frist von höchstens zwei Monaten kündigen, um zu einem anderen Anbieter oder auf eigene Systeme zu wechseln. Während einer Übergangsfrist von 30 Tagen nach Wirksamwerden kann der Kunde seine Inhalte (Texte als CSV, Bilder und Videos als Dateien) exportieren; wir unterstützen ihn dabei angemessen. Für den Wechsel erheben wir keine Entgelte. Nach Ablauf der Übergangsfrist und einer Abrufzeit von 30 Tagen werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Der Kunde räumt dem Anbieter die zur Leistungserbringung erforderlichen Rechte an hochgeladenen Logos, Bildern, Videos und Texten ein. Er versichert, über die nötigen Rechte zu verfügen, insbesondere an Marken, Musik und an Aufnahmen erkennbarer Personen (§§ 22, 23 KUG, Art. 6 DSGVO).
Der Kunde erhält an den erzeugten Ergebnissen ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für eigene kommerzielle Zwecke, soweit dem Anbieter Rechte daran zustehen. KI-Ergebnisse sind mangels menschlicher Schöpfung regelmäßig nicht urheberrechtlich geschützt (§ 2 Abs. 2 UrhG); Exklusivität wird nicht zugesichert. Ähnliche Ergebnisse können auch für Dritte entstehen.
Der Kunde prüft alle Inhalte vor Veröffentlichung auf Richtigkeit sowie Marken-, Urheber-, Wettbewerbs-, Persönlichkeits- und Werberecht (u. a. UWG, HWG, PAngV, Kennzeichnung von Werbung). Er beachtet die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattformen. Soweit Art. 50 KI-Verordnung (EU) 2024/1689 oder Plattformregeln eine Kennzeichnung KI-generierter oder -veränderter Inhalte verlangen, nimmt der Kunde diese vor. Für Aussagen mit Umweltbezug („klimaneutral“ u. ä.) gelten besonders strenge Anforderungen (vgl. BGH, Urt. v. 27.06.2024 – I ZR 98/23).
Untersagt sind Inhalte, die rechtswidrig, diskriminierend, irreführend, jugendgefährdend oder persönlichkeitsverletzend sind, Deepfakes realer Personen ohne deren Einwilligung, sowie die Nachbildung fremder Marken, Logos oder geschützter Figuren. Der Anbieter darf entsprechende Anfragen blockieren und bei schweren Verstößen den Zugang sperren.
Angestrebt ist eine Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel, ausgenommen angekündigte Wartungsfenster und Störungen außerhalb unseres Einflussbereichs (z. B. KI- oder Zahlungsdienstleister). Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln, sofern wesentliche Funktionen erhalten bleiben.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Übernahme einer Garantie. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Für veröffentlichte Inhalte haftet der Kunde gegenüber Dritten selbst und stellt den Anbieter von Ansprüchen frei, soweit diese auf einer Pflichtverletzung des Kunden beruhen.
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, der auf Anfrage bereitgestellt wird. Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung.
Änderungen teilen wir mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten in Textform mit. Der Kunde kann bis zum Inkrafttreten kündigen. Wesentliche Vertragsinhalte (Hauptleistung, Preis) ändern wir nicht ohne ausdrückliche Zustimmung.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Oranienburg (Amtsgericht Oranienburg bzw. Landgericht Neuruppin), soweit der Kunde Kaufmann ist. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam (§ 306 BGB).